Mein Verständnis von Coaching
Wie auch bei der Psychotherapie, profitieren vom Coaching ebenfalls Menschen, die vor Konflikten, Herausforderungen oder Problemen stehen, die sie alleine nicht (zufriedenstellend) lösen können. Der Unterschied ist, dass bei Coaching keine medizinisch relevante Störung vorliegt, bei deren Vorliegen ich vom Coaching abraten und eine Psychotherapie empfehlen müsste. In der Praxis sind die Grenzen manchmal jedoch fließend, sodass auch bei Coaching-Interessenten psychische Belastungen wie Erschöpfung, Stress, Frustration, Orientierungslosigkeit und dergleichen vorliegen können.
Wie auch in der Psychotherapie, verstehe ich mich als Coach vor allem als Ihr Begleiter: Ich kann Ihnen helfen, neue Wege zu erkennen. Den Weg müssen Sie jedoch aus eigener Kraft gehen. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, Ansätze und Lösungsmöglichkeiten, um Ihre individuellen Ziele zu erreichen.
Ganz im humanistischen Sinne folgt meine Arbeit als Coach dem Ziel, bei Wachstum, Nutzung individueller Ressourcen und der Entfaltung seiner innersten „menschlichen Wahrheit“ zu helfen:
Werde, der Du bist.
Schwerpunkte meiner Tätigkeit als Coach
Im Herzen meiner Coaching-Tätigkeit steht der Konflikt.
Ich unterscheide dabei zwischen inneren und äußeren Konflikten, also Konflikten, die vor allem in einer Person selbst oder im Kontakt mit anderen Menschen herrschen.
Zu inneren Konflikten gehören beispielsweise:
- motivationale Konflikte (widersprüchliche Ziele/Bedürfnisse/Einstellungen/Werte/…)
- Ziel- oder Perspektivlosigkeit
- karrierebezogene Schwierigkeiten
- Leistungsblockaden
- schlechtes Zeit-Management und unklare Prioritäten
Äußere Konflikte könnten sein:
- Probleme in Partnerschaft
- familiäre Konflikte
- Konflikte mit Freund:innen, Bekannten, Verwandten
- Schwierigkeiten am Arbeitsplatz mit Chef:innen, Kolleg:innen, Mitarbeiter:innen
- anhaltender Stress, Erschöpfung, Burnout durch äußere Anforderungen
„Konflikte brauchen nicht zwingend einen Konsens, aber immer einen Dialog.“
– Helmut Glaßl
Ablauf & Formen eines Coachings
Coaching ist ein flexibles Instrument der Persönlichkeitsentwicklung.
Um die individuellen Bedürfnisse, Anliegen und Ziele der/s Klient:in bestmöglich zu berücksichtigen, läuft auch jedes Coaching nach sehr individuellen Charakteristika ab. Eine allgemeingültige oder standardisierte Darstellung des Coaching-Prozesses ist daher nur bedingt sinnvoll. Die folgenden 4 Phasen des Coachings sind jedoch immer wieder vorzufinden und geben dem sonst sehr flexiblen Prozess Halt und Struktur.
4 Phasen des Coachings
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Kontaktaufnahme und Kennenlernen im Erstgespräch:
- Gegenseitiges Kennenlernen und Beziehungsaufbau
- Prüfung der Voraussetzungen
- Verstehen der Ausgangssituation
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Organisatorisches und erste Schritte:
- Besprechen des weiteren Vorgehens
- Vertragsabschluss
- Zielbestimmung
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Durchführung des Coachings:
- Erarbeitung von zielorientierten Lösungsansätzen
- Durchführung von Interventionen
- Festlegen von „Hausaufgaben“ und umsetzbaren Übungen zwischen den Terminen
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Abschluss:
- Transfersicherung
- Evaluation des Coachingerfolges
- Abschlusssitzung
Wie viele Stunden ein Coaching insgesamt in Anspruch nimmt, hängt vom individuellen Ziel der/s Klient:in ab. Im Einzelfall mögen drei bis vier Sitzungen ausreichen, in der Regel sind jedoch ca. zehn Termine üblich.
Kosten eines Coachings
Selbstzahler
Coaching wird, anders als Psychotherapie, grundsätzlich nicht von Krankenkassen übernommen. Der aktuelle Stundensatz liegt bei 140,- € (inkl. MwSt).


